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Warum die Anlegestelle Berliner Dom nicht gleich zu erkennen ist

Haben Sie das auch schon einmal erlebt? Sie denken, dass Sie Ihren Wohnort in und auswendig kennen und dann entdecken Sie durch Zufall etwas, das Ihnen noch nie zuvor aufgefallen ist? So erging es mir mit der Anlegestelle Berliner Dom, denn als ich neulich ein Foto von der Museumsinsel machen wollte, fiel mein Blick plötzlich auf ein Schiff, dass gerade von der Anlegestelle Berliner Dom ablegen wollte. Nun, die besagte Anlegestelle ist auch wirkich gut versteckt. Einzig ein kleiner Aufsteller mit den Abfahrzeiten neben einer Baustelle verweist darauf, dass hier in der Nähe tatsächlich Schiffe ablegen. Und das Schild an der Anlegestelle selbst ist auch etwas tief geraten, so dass man aus der Ferne kaum etwas erkennen kann. Damit Sie die Anlegestelle Berliner Dom gleich auf Anhieb finden, schauen Sie sich doch meine Grafik an. Die rote Umrandung kennzeichnet übrigens die Museumsinsel.

Anlegestelle Berliner Dom Grafik
Anlegestelle Berliner Dom - Blick von der Friedrichsbrücke

Von der Anlegestelle Berliner Dom können Sie täglich in der Zeit von 10:30 Uhr bis 18:00 Uhr eine einstündige Spreerundfahrt machen. Und wenn Sie mehrere Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden möchten, dann erkunden Sie doch zuerst zu Fuß die nahe gelegenen Attraktionen auf der Museumsinsel, wie den Berliner Dom, die Alte Nationalgalerie, das Pergamonmuseum oder die Humboldt-Box und gönnen sich im Anschluss daran eine schöne Spreefahrt, bei der Sie alle Sehenswürdigkeiten noch einmal vom Wasser aus sehen können.

Wenn Sie einmal etwas ganz Besonderes machen möchten, dann empfehle ich Ihnen eine herrlichen 2,5-stündige Luxustour auf einem Solarkatamaran.

Während dieser entspannten Schifffahrt auf der Spree sehen Sie alle Highlights der Berliner Innenstadt, wie z.B. den Fernsehturm, das Nikolaiviertel (Berlins ältestes Wohnviertel), das Regierungsviertel oder Berlins schönste Brücke, die Oberbaumbrücke. Außerdem erleben Sie wie der unterschiedliche Wasserstand der Spree in der Mühlendammschleuse ausgeglichen wird. Die Mühlendammschleuse ist übrigens die älteste Schleuse Berlins.

Die Luxustour mit dem Solarkatamaran ist immer sehr beliebt deshalb sollten Sie sich hierfür unbedingt rechtzeitig vorher Ihre Tickets sichern.

Extra-Tipp: Mit der BerlinWelcomeCard sparen Sie bares Geld (25% bis 50% der Eintrittspreise) für Schifffahrten, Museen und andere Attraktionen Berlins sowie beim gesamten Nahverkehr der Stadt. Je nachdem, wie lange Sie die aufregende Metropole erkunden, die BerlinWelcomeCard steht Ihnen wahlreise für 48 oder 72 Stunden zur Verfügung.

Achtung: Die 2,5-stündige Spreefahrt mit dem Solarkatamaran ist in der BerlinWelcomeCard nicht inbegriffen.